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RESPONSIBLE SOURCING

Bvlgari glaubt daran, dass die stetige Optimierung seiner ethischen, gesellschaftlichen und ökologischen Leistungen ein grundlegender Bestandteil der Qualität der an die Kunden gelieferten Produkte ist. Bvlgari ist ein zertifiziertes Mitglied der "Responsible Jewellery Council". Mit diesem Zertifikat kann der Kunde darauf vertrauen, dass unsere Wertschöpfungskette - vom Abbau bis hin zum Einzelhandel -verantwortungsvollem Management untersteht. Um dieses Engagement zu fördern, geht Bvlgari einen Schritt weiter, als es vom "Responsible Jewellery Council" verlangt wird und gewährleistet die verantwortungsbewusste Beschaffung in all seinen Geschäftsbereichen und für alle Materialien, die in den Produkten benutzt werden, mit besonderem Augenmerk auf Gold, Diamanten und farbige Edelsteine. Bvlgari verpflichtet sich beim Ausüben seiner Aktivitäten dazu, alle anwendbaren Gesetze, Bestimmungen, nationalen und internationalen Konventionen sowie bestmöglichen Methoden zu respektieren, insbesondere im Hinblick auf Ethik, Menschenrechte, soziale Verantwortung sowie Umweltschutz.

Gold

"CHAIN OF CUSTODY"-ZERTIFIZIERUNG


Am 10. Juni 2015 hat Bvlgari die "Chain of Custody"-Zertifizierung (CoC) für seine Goldschmuck-Linien erhalten. Die CoC-Zertifizierung wurde im April 2018 erneuert. Der Produktkettenstandard (Chain of Custody Standard), festgesetzt vom "Responsible Jewellery Council" (RJC) in Abstimmung mit den OECD Leitlinien, unterstützt die Nutzung von Edelmetallen, die innerhalb der gesamten Lieferkette auf verantwortungsbewusste Weise gewonnen und gefördert werden. Weitere Details zum "Chain of Custody"-Standard des RJC sind unter folgendem Link verfügbar.

Was bedeutet verantwortungsbewusste Beschaffung?

Laut dem RJC müssen verantwortungsbewusst gewonnene Metalle zumindest konfliktfrei sein und in jedem Schritt der Lieferkette verantwortungsbewusst verarbeitet werden. Das bedeutet, dass die angemessenen Standards in Bezug auf Menschenrechte, Arbeitsbedingungen, Umwelteinflüsse und Unternehmensethik gemäß dem "RJC Code of Practice Standard" gelten. Um die langfristige Einhaltung der Bestimmungen des RJC CoC Standards zu gewährleisten, hat Bvlgari ein entsprechendes internes und externes Managementsystem eingeführt, das die Absonderung von CoC zertifizierten Materialien in jedem Schritt des Herstellungsverfahrens von der Beschaffung des Metalls bis hin zur Lieferung des fertigen Produkts sicherstellt. Die Zertifizierung garantiert die Umsetzung eines verantwortungsbewussten Herstellungs- und Beschaffungsverfahrens über die gesamte Lieferkette und bringt das Engagement Bvlgaris zum Ausdruck, die Rückverfolgbarkeit seines Golds zu stärken, und das nicht nur durch sein Herstellungsverfahren, sondern auch durch das Einbeziehen seiner Zulieferer mit der Perspektive einer kontinuierlichen Verbesserung und durch seinen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in dem regionalen Kontext, in dem Bvlgari mitwirkt.
Hier finden Sie die "Chain of Custody"- Zertifizierung des RJC.

Gold satuoir Bvlgari

Diamonds

KONFLIKTDIAMANTEN UND DER KIMBERLEY-PROZESS


Als Konflikt- oder Blutdiamanten werden Rohdiamanten bezeichnet, die zur Finanzierung bewaffneter Aufstände gegen legitime Regierungen verwendet werden. Die Marke Bvlgari nimmt diese Problematik sehr ernst und verhindert, dass solche Diamanten Teil ihres Inventars werden, indem sie geschliffene Diamanten nur von vertrauenswürdigen Zulieferern aus Ländern bezieht, die sich dem Kimberley-Prozess angeschlossen haben. Hierbei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative von Regierungen, Industrie und Zivilgesellschaft zur Eindämmung des Handels mit Konfliktdiamanten durch ein internationales Zertifikationssystem. Darüber hinaus sind alle Zulieferer von Bvlgari Mitglieder in Handelsorganisationen wie dem "World Diamond Council", die sich die Anwendung des Kimberley-Prozesses durch ein Selbstregulierungssystem als Ziel gesetzt haben. Daher setzte Bvlgari seine Zulieferer in Kenntnis darüber, dass alle nach dem 1. Januar 2003 geschliffenen Diamanten von einer Garantie begleitet sein müssen, die versichert, dass es sich nicht um Konfliktdiamanten handelt. Diese Garantie wird für einen Zeitraum von fünf Jahren aufbewahrt. Des Weiteren trat Bvlgari am 4. August 2006 dem "Council for Responsible Jewellery Practices" bei, einer 2005 gegründeten, gemeinnützigen Einrichtung zur Förderung verantwortungsvoller Praktiken in den Bereichen Unternehmensethik, gesellschaftliche Verantwortung, Menschenrechte und Umweltschutz in der gesamten Gold- und Diamanten-Lieferkette, vom Abbau bis hin zum Einzelhandel. Seit Juli 2004 enthält das Grundtraining für alle Mitarbeiter eine Einheit über die Themen Konfliktdiamanten und Kimberley-Prozess.
Im Jahr 1998 informierten zwei Nichtregierungsorganisationen (NGO), Global Witness (UK) und Partnership Africa (Kanada) die Diamantindustrie und die internationalen Medien, dass Rebellengruppen in Angola und Sierra Leone illegal mit Diamanten handelten, um ihre Tätigkeiten zu finanzieren. Im Mai 2000 veranstaltete die südafrikanische Regierung ein erstes Treffen für alle interessierten Gruppen, um eine Lösung dieses Problems zu erörtern. Die Treffen wurden unter dem Namen Kimberley-Prozess bekannt. Über einen Zeitraum von zwei Jahren wurde eine internationale Übereinkunft erreicht, das so genannte Kimberley-Prozess-Zertifizierungssystem, das die Anforderungen für die Kontrolle der Produktion und des Handels von Rohdiamanten festlegt. Nach diesem System muss jede Rohdiamanten-Lieferung, die eine internationale Grenze überschreitet, in einem gegen Eingriffe geschützten Behältnis transportiert und von einem amtlich bestätigten Zertifikat, dem Kimberley-Prozess-Zertifikat, begleitet sein, das dafür bürgt, dass es sich nicht um Konfliktdiamanten handelt.
Die Diamantindustrie reagierte umgehend und begann die Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen und führenden NGO, um einen Weg zu finden, den Handel mit Konfliktdiamanten zu unterbinden. Als Ergebnis gründeten der Weltverband der Diamantbörsen und die internationale Vereinigung der Diamantschleifereien, zwei Institutionen, die die wichtigsten Herstellungs- und Handelszentren der Welt repräsentieren, den World Diamond Council. Diese Organisation vereint Hersteller, Händler, Regierungen und einschlägige internationale Vereinigungen und verfolgt das Ziel, die Einhaltung der Beschränkungen für den Handel von Konfliktdiamanten sicherzustellen. Im Februar 2003 veröffentlichte der World Diamond Council einen praktischen Leitfaden zur Umsetzung des Kimberley-Prozesses, um das System der Selbstregulierung in der gesamten Diamantindustrie zur Unterbindung des Handels mit Konfliktdiamanten zu unterstützen. Diesem Leitfaden zufolge sollten alle Schmuckhändler:

• von ihren Zulieferern Garantien für alle geschliffenen Diamanten verlangen
• ihre Zulieferer schriftlich in Kenntnis setzen, dass sie eine solche Garantie fordern
• die entsprechenden Garantien mindestens fünf Jahre lang aufbewahren.


Diamonds of Bvlgari

FARBIGE EDELSTEINE


Bvlgari verpflichtet sich zur ständigen Überwachung der gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen seiner Zuliefererkette, auch in Verbindung mit der Beschaffung von farbigen Edelsteinen. Material- und Produktrückverfolgbarkeit stellen in diesem Bereich für Bvlgari einen Schwerpunkt dar. Die Gruppe arbeitet mit internationalen Partnern zusammen, um Standards und Vorgehensweisen zu verbessern und so das Engagement für die verantwortungsbewusste Beschaffung farbiger Edelsteine weiter zu vertiefen. Aus diesem Grund ist Bvlgari, als Teil der LVMH-Gruppe, der Colored Gemstones Working Group (CGWG) beigetreten. Diese Arbeitsgruppe, die von "The Dragonfly Initiative" unterstützt wird, führt große Marken der Schmuckindustrie mit dem gemeinsamen Ziel zusammen, Werkzeuge und Methoden zu entwickeln, um eine transparente und verantwortungsbewusste Zuliefererkette für farbige Edelsteine zu ermöglichen. Bvlgari wird sich weiterhin um die Einführung von verantwortungsbewussten Beschaffungspraktiken bemühen und dabei auch auf das freigesetzte Potential neuer Technologien setzen.

Bvlgari colored gemstones